Fitnesstrainer - mit neuen Ideen durch die Krise

Fitnesstrainer gehören zu den Berufsgruppen, denen die Corona-Krise über viele Monate hinweg ihre Existenz genommen hat. Fitnessstudios mussten während des Lockdowns im Frühling komplett schließen. Nachdem sich die Lage im Sommer etwas entspannt hatte, ist die Öffnung der Studios aufgrund des Teil-Lockdowns seit dem zweiten November wieder verboten. Die Regierung verlängerte die Vorgaben bis in den Januar hinein. Die Existenzkrise dauert also an. Doch wie haben die Fitnesstrainer die letzten Monate überstanden?

 

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Überleben aus der Not heraus

Fitnesstrainer arbeiten selbstständig oder in einer Anstellung. Nicht nur in Fitnessstudios,
sondern auch in Hotels, Wellnessbädern oder Schwimmzentren sind Fitnesstrainer sehr gefragt. Sie geben Kurse im Wasser oder auf dem Boden. Auch im Rahmen der Rehabilitation finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten für Fitnesstrainer. Die meisten dieser Bereiche sind mit dem Lockdown weggebrochen. Ein wenig Glück hat, wer sich in einer Anstellung befindet und Kurzarbeitergeld beziehen kann. So bleibt wenigstens ein kleines Einkommen, mit denen du die wichtigsten Ausgaben bestreiten kannst. Doch viele Fitnesstrainer arbeiten selbstständig. Hier galt es, aus der Not heraus einen Weg zum Überleben zu finden.

Staatliche Hilfen für Fitnesstrainer

Als Fitnesstrainer bist du in vielen Bundesländern leer ausgegangen. Die versprochenen staatlichen Hilfen für Soloselbstständige wurden binnen weniger Tage wieder zurückgenommen. Die reduzierten sich auf Betriebe und Unternehmen, die Mitarbeiter beschäftigten oder feste Ausgaben hatten, etwa für ein Ladengeschäft. Soloselbstständige, die von zu Hause aus oder ohne festen Betriebssitz arbeiteten, gingen plötzlich leer aus und wurden auf Hartz IV verwiesen. Dies betraf viele selbstständige Fitnesstrainer, die kein eigenes Studio unterhalten, sondern auf Honorarbasis arbeiten. Wer nicht in Hartz IV rutschen wollte, war quasi auf sich allein gestellt.

Überbrückung mit Angeboten im Bereich Personal Training

Personal Training war in der Zeit des Lockdowns gestattet. Die Menschen durften sich mit einer Person aus einem weiteren Haushalt im Freien treffen. In vielen Branchen wechselten die Beschäftigten ins Home-Office. Sie bezogen weiter ihr Gehalt und musste keine starken finanziellen Einbußen hinnehmen. Viele Aktivitäten, die Geld kosten, sind in der Zeit des Lockdowns nicht möglich. Auf der anderen Seite fehlte die Bewegung durch den Weg zur Arbeit. Die Arbeit im Home-Office führte dazu, dass sich die Beschäftigten nicht mehr wohlfühlten und an Gewicht zulegten. Dies war ein Bereich, in dem Fitnesstrainer im Lockdown tätig sein konnten: Das Personal Training unter freiem Himmel war vor allem in Großstädten stärker nachgefragt. Die Bestimmungen ließen es zu, im Park oder an anderen geeigneten Orten unter freiem Himmel ein individuelles Training zu absolvieren.

Der Sommer brachte die Beschäftigung zurück

Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit durften viele Geschäfte und Freizeiteinrichtungen wieder öffnen. Dazu gehörten auch Fitnessstudios, Schwimmbäder und Wellnesszentren. Aufgrund der weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen kamen aber deutlich weniger Gäste als gewohnt. Dies bedeutete für die Fitnesstrainer weiterhin Einkommenseinbußen. Und nicht alle angestellten Fitnesstrainer konnten aus der Kurzarbeit zurückkehren. Der Bedarf war nicht da, auch weil Kunden sich mit Buchungen zurückhielten. Trotz der Öffnung verzeichneten viele Fitnessstudios Umsatzeinbußen, weil es Kunden gab, die aus persönlichen Gründen auf einen Besuch verzichteten. Vor allem den selbstständigen Fitnesstrainern in der Branche wurde klar, dass die Einkommenseinbußen länger anhalten könnten. Es galt, Alternative zu finden.

Mit dem Herbst kam Corona zurück

Erwartungsgemäß steigen die Erkrankungszahlen seit einigen Wochen wieder stark an. Dies führte zu dem zweiten Lockdown, der dazu führte, dass die Beschränkungen vom Frühjahr in großen Teilen wieder gelten. Zwar dürfen Schulen, Kitas und Geschäfte geöffnet bleiben. Fitnessstudios und alle anderen Einrichtungen, in denen Fitnesstrainer arbeiten, mussten wieder schließen. Wer sich bereits über die Sommermonate Gedanken gemacht und nach Alternativen gesucht hat, ist nun im Vorteil. Denn dieser sogenannte Teillockdown mit hoher Wahrscheinlichkeit weit über den Jahreswechsel hinaus anhalten.

Digitalisierung nutzen und Online-Kurse geben

Auch während dieses zweiten Lockdowns arbeiten wieder viele Menschen im Home-Office. Mit den sinkenden Temperaturen sind die Möglichkeit, draußen Sport zu treiben, eingeschränkt. Dies gilt auch wieder für viele Freizeitaktivitäten. Die Menschen sind zu Hause und suchen nach Möglichkeiten der Beschäftigung, zumal Treffen mit Freunden und der Familie auch nur eingeschränkt möglich sind. Fitness spielt im Leben vieler Menschen eine große Rolle, gerade, da es derzeit wenige Betätigungsmöglichkeiten gibt. Dies kannst du nutzen und Online-Kurse anbieten.

Fitness auf dem eigenen Kanal

Eigentlich ist die Idee einfach und sehr genial. Und sie ist auch nicht neu. Bereits in den 1990er
Jahren gab es eine Welle der Heimfitness, die unter anderem von der Schauspielerin Jane Fonda begründet wurde. Damals standen die Menschen vor dem Fernseher und nahmen zu festgelegten Zeiten an den Übungen teil. Heute ist dies sehr viel flexibler möglich. Du kannst dein Programm über einen
eigenen Kanal im Internet anbieten. Deine Kunden können es dann abrufen, wenn sie Zeit haben und
wenn es gut in die eigene Tagesplanung passt. Es ist wichtig zu wissen, dass du mit deinem Angebot
nicht allein bist. Somit solltest du dir etwas überlegen, das andere in dieser Form vielleicht
nicht anbieten.

Private Onlinekurse anbieten

Als Alternative zu deinem eigenen Kanal hast du die Möglichkeit, private Onlinekurse anzubieten. Du nutzt einen Streamingdienst, um mit deinen Kunden direkt in Verbindung zu treten. Ähnlich wie beim Personal Training vereinbart ihr einen Termin, an dem ihr euch zur virtuellen Trainingsstunde
trefft. Du brauchst gute Ideen und ein individuelles Programm für jeden deiner Kunden. Die technischen Voraussetzungen für einen solchen Onlinekurs erfüllen in der Regel alle, die ein Smartphone besitzen und mit dem Internet verbunden sind. Die Onlinekurse lassen sich ganz einfach über die klassische Videotelefonie realisieren. Wenn du mit mehreren Kunden gleichzeitig im Stream arbeiten möchtest, kannst du auch kostenlose Plattformen wie Zoom nutzen.

Entwickle ein Konzept für deine neue Arbeit

Gute Ideen sind wichtig, wenn du dein Einkommen etwas aufbessern möchtest. Vielleicht kennst du bereits Kunden, die an derartigen Kursen interessiert sind und kannst deine Dienstleistungen direkt anbieten. Wenn du ein gutes Konzept entwickelt hast, bietest du es auf einer eigenen Homepage oder auf den sozialen Netzwerken an. Du hat gegenüber deiner klassischen Arbeit sogar einen Vorteil: Du bist jetzt räumlich unabhängig. Du kannst auch Kunden ansprechen, die du als Personal Trainer oder im Fitnessstudio vor Ort nicht ansprechen könntest. Mit guten Ideen kannst du die Zeit nutzen, um etwas Neues zu entwickeln.

Der Bedarf ist da

In jedem Fall besteht Bedarf an guten Angeboten aus dem Bereich Fitness. Die Schließung der Studios und Wellnesseinrichtungen ist nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für viele Kunden ein Problem. Dies gilt insbesondere in Zeiten, in denen zunehmend digital und im Home-Office gearbeitet wird. Gerade in den Wintermonaten bleibt die Bewegung auf der Strecke. Als Fitnesstrainer kannst du diese Marktlücke entdecken und für dich nutzen. Und mit etwas Glück und guten Ideen schaffst dudir ein dauerhaftes Standbein, von dem du auch nach Corona profitierst

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